vergangene woche in der times-garage in salzburg: stahl_ton_bild – eine ausstellung und performance der wandergalerie. http://wandergalerie.twoday.net/
mit dieser zweiten initiative nach streetART im mai setzt das team der wandergalerie (veronika konrad, sonja schiff und rochus gratzfeld) einen weiteren impuls: wieder an einem jener zwischenräume in dieser stadt, in die wir sonst nie gekommen wären (bzw. auch nicht auf die idee, dort eine kulturveranstaltung zu vermuten). und es wird bereits jetzt programm sichtbar: unverbrauchte, frische impulse an neuen (un)orten, unvorhersehbar, unangepasst und daher wohltuend anregend.
ernsthaft, aber nicht überinszeniert, authentisch, aber nicht exhibitionistisch auch die performance von vakinore, die mit ihrer ausdruckskraft und stimmarbeit raumfordernd in diese zwischenräume einer satten kulturstadt hineinzurufen scheint.
das thema stahl_ton_bild in den ausgestellten digiprints und im video vermittelt eindrücke einer foto- und performance-aktion im stahlskulpturenpark riederbach, quasi einer pre-event-performance als gegenstück zum post-event-shooting, welches auf der homepage publiziert wird.
es vermittelt sich daher ein geschehen, das vor und nach der vernissage passiert, die gäste der ausstellung werden kurzfristig zeugen des geschehens, das aber permanent im fluss zu sein scheint.
es wird spannend, welche zwischenräume, bruchlinien und vorhers und nachhers sich noch auf tun, der fluss geht sicher weiter und wir werden wieder eingeladen werden, an der einen oder anderen interessanten stelle das fliessen zu beobachten.
mit „krampus“ wird für dezember bereits die nächste stromschnelle benannt.
ps. die einführenden worte von karl schönswetter waren sehr beeindruckend, weil sehr persönlich. die einblicke in das zurückliegende (er)leben zwischen künstlerischem vater und künstlerischem sohn waren involvierend.
bei uns läuten immer wieder flüchtlinge an. mal brauchen sie ein paar euro, dann wieder einen tipp oder eine hilfestellung. das geht seit jahren so, mal sind es viele, dann wieder weniger. da scheint es phasen zu geben.
über die kürzlich von uns organisierte pecha kucha night salzburg vol1 will ich an dieser stelle nicht im einzelnen berichten, nur soviel, dass es ein aus meiner sicht wirklich sehr schöner, exemplarischer überblick über verschiedenste kreative potentiale in unserer stadt war.
gerade komm ich zurück von der schule meiner tochter. dort hab ich ihre maturaprüfung im fach musik/vokal als gast besuchen können, ja klar, stolzer vater und so.