wir erfahren sehr viel unterstützung: stefan zweig berührt viele!

seit dem start unserer petition für eine Öffentliche Stefan Zweig Villa bekomme ich unglaublich viele positive rückmeldungen. jede einzelne freut mich, aber manche gehen einem besonders nahe.

heute habe ich einen handschriftlichen brief einer frau aus dem land salzburg erhalten, der mich tief berührt hat. sie schreibt, dass sie, sobald es dafür eine möglichkeit gibt, den kauf der stefan-zweig-villa mit einem monatlichen beitrag unterstützen möchte. gleichzeitig erzählt sie von ihrer mutter, die trotz schwierigster lebensumstände selbstverständlich für den salzburger dom und das paracelsusbad gespendet hat.

ein satz ihres briefes bringt diese haltung für mich auf den punkt:

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die rote linie: wer demokratie abschaffen will, darf auf keine bühne.

es gibt eine gefährliche illusion im liberalen milieu: die vorstellung, man müsse nur lange genug mit antidemokrat:innen diskutieren, sie mit den besseren argumenten konfrontieren und in einer offenen debatte „entlarven“, dann werde ihre intellektuelle leere sichtbar. diese hoffnung ist nicht nur naiv. sie verkennt das wesen autoritärer ideologien.

hans rauscher hat mit seiner fussnote zur peter-thiel-debatte bei den wiener festwochen recht:

„Wer glaubt, wie offenbar Festwochen-Intendant Milo Rau, man könne solche protofaschistischen „Denker“ in demokratischer Diskussion „entlarven“, ist naiv.“ (DER STANDARD, 1.6.2026)

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60 mal kreativität: jubiläums-pechakucha in der argekultur !

die 60. pechakucha-night in der argekultur steht vor der tür – und dieser mix aus spannenden themen verspricht, besonders fesselnd zu werden!

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bodo hell, wir vermissen dich!

es war so schön:
zu wissen, dass es da mit dir einen gibt, der sich im hintergrund, oder irgendwo oben in den bergen und tälern nicht nur um weidende tiere kümmert, sondern um unser kulturgut sprache.

es war so schön:
zu wissen, dass es da mit dir einen gibt, der sich in seinem kreativen sprudeln nicht aufhalten lässt, der konventionen lustvoll überwindet und grenzen ignoriert, wo sie überflüssig waren.

es war so schön:
zu wissen, dass es da mit dir einen gibt, der in wenigen momenten der begegnung verbindliche menschlichkeit verbreiten konnte, faszinierend klar und vieles ordnend.

es ist schrecklich:
jetzt wissen wir nicht mehr, wo und wie es dich gibt.
wer ordnet jetzt menschlich?
wer geht über konventionen hinaus?
wer kümmert sich um die sprache?

bodo hell, wir vermissen dich!

das bild aus 2015 in der ARGEkultur: bodo hell mitte, links: mzamo nondlwana, pilmaiquén jenny, maxRIEDER; rechts: günther marchner, bernhard jenny, wojciech czaja; foto: erika pircher

meike lauggas entlarvt einladungsskandal des orf

der verstörende auftritt eines theaterregisseurs im vergangenen kulturmontag (4.3.2024) ist das ergebnis einer katastrophalen einladung des ORF. peter schneeberger als moderator kann nicht verhindern, dass der nun seit einer ndr-dokumentation in zusammenhang mit missbrauch namentlich genannte theatermacher paulus manker mit etikettierungen wie „kleingeist, blockwart, AMS-zombies“ seinen kritiker:innen blanken zynismus live via fernsehen entgegenwirft. den umstand, dass manche früher die proben verlassen hätten und dadurch letztlich nicht an der endfassung der produktion teilgenommen haben, erwähnt manker als disqualifizierend, während es eigentlich nicht wundern sollte, wenn betroffene so schnell wie möglich das weite suchen.

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die seltsame jubiläumsfeier „40 jahre ARGEkultur“

gestern, am 21.4.2021 fand die veranstaltung DON´T TELL ME – SHOW in der ARGEkultur statt. es war dies die jubiläumsveranstaltung „40 jahre ARGEkultur“. eine etwas ungewöhnliche situation, in der wir da gefeiert haben…

hier meine begrüssungsworte im namen des gesamten vorstands der ARGEkultur

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eine sichtbare antwort auf das unsichtbare

wie geht seuche, wie geht pest? so könnte ein teaser-text zur ankündigung einer spannenden theaterproduktion in der ARGEkultur lauten. wie geht seuche, wie geht pest? was passiert, wenn ausnahmezustand, bedrohung und höchst unterschiedlicher umgang mit der gefahr plötzlich den alltag in geiselhaft nehmen?

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