Beiträge mit Schlagwörtern: kultur

Das Zimmer des Philosophen L. Wittgenstein © Stefan Zenzmaier

vertreibung des geistigen

er ist nicht das erstemal. und vermutlich auch nicht das letztemal. während andernorts das kulturland salzburg hochgepriesen und öffentlichkeitswirksam dargestellt wird, wird an einem konkreten ort in oberalm das gegenteil sichtbar. bagger zerstören nun unwiederbringlich eine villa, die von 1889

Das Zimmer des Philosophen L. Wittgenstein © Stefan Zenzmaier

vertreibung des geistigen

er ist nicht das erstemal. und vermutlich auch nicht das letztemal. während andernorts das kulturland salzburg hochgepriesen und öffentlichkeitswirksam dargestellt wird, wird an einem konkreten ort in oberalm das gegenteil sichtbar. bagger zerstören nun unwiederbringlich eine villa, die von 1889

foto: bernhard jenny

streichkonzerte sind kakophonie.

mal sind es die kultureinrichtungen, dann die caritas. darauf folgen die kindergärten. streichen. streichen. streichen. so heisst das konzert. ob sich das die wählerInnen bei der letzten landtagswahl so vorgestellt haben? so wirklich offen und transparent wurde die sache mit

foto: bernhard jenny

streichkonzerte sind kakophonie.

mal sind es die kultureinrichtungen, dann die caritas. darauf folgen die kindergärten. streichen. streichen. streichen. so heisst das konzert. ob sich das die wählerInnen bei der letzten landtagswahl so vorgestellt haben? so wirklich offen und transparent wurde die sache mit

foto: MITO SettembreMusica (wikimedia commons)

welser-möst ist ausgestiegen

der vergangene festspielsommer war sensationell. nicht? ja stimmt. eigentlich gar nicht. aufgefallen ist, dass viel mehr über das gesteigerte kartenvolumen, über verkauf desselben und über sponsor hin und sponsor weg geredet worden ist, als über das eigentliche geschehen, das auf

foto: MITO SettembreMusica (wikimedia commons)

welser-möst ist ausgestiegen

der vergangene festspielsommer war sensationell. nicht? ja stimmt. eigentlich gar nicht. aufgefallen ist, dass viel mehr über das gesteigerte kartenvolumen, über verkauf desselben und über sponsor hin und sponsor weg geredet worden ist, als über das eigentliche geschehen, das auf

bettelgeld foto: bernhard jenny

salzburger armutszeugnis

ein armutszeugnis ein offenbarungseid so ein beschluss der satten und reichen und kulturstadtverteidigerInnen organisiertes betteln was auch immer das sein soll wollen jene verbieten die das organisierte verbrechen der umverteilung von unten nach oben nicht nur nicht verhindern sondern noch

bettelgeld foto: bernhard jenny

salzburger armutszeugnis

ein armutszeugnis ein offenbarungseid so ein beschluss der satten und reichen und kulturstadtverteidigerInnen organisiertes betteln was auch immer das sein soll wollen jene verbieten die das organisierte verbrechen der umverteilung von unten nach oben nicht nur nicht verhindern sondern noch

inklusion überarbeitete grafik aus wikicommons

staatssekretär verträgt keine menschen

wenn ein integrationsstaatssekretär die segregation und exklusion als den weg predigt, wie adäquat mit kindern von migrantInnen umzugehen ist, dann sind entweder die wahlen nicht mehr weit oder kurz hat grundsätzlich den gedanken der integration und inklusion nicht verstanden. weil

inklusion überarbeitete grafik aus wikicommons

staatssekretär verträgt keine menschen

wenn ein integrationsstaatssekretär die segregation und exklusion als den weg predigt, wie adäquat mit kindern von migrantInnen umzugehen ist, dann sind entweder die wahlen nicht mehr weit oder kurz hat grundsätzlich den gedanken der integration und inklusion nicht verstanden. weil

foto: bernhard jenny

uch! ach! blasphemie!

der aktuelle fall der blasphemie-anzeige gegen ulrich seidl zeigt, wie schnell die fundamentalistischen reflexe auch hier in unseren ländern funktionieren. damit ist dringend abzufahren. religionsfreiheit impliziert auch, dass niemand das recht hat, anderen ihre meinung zu verbieten. alle müssen sich

foto: bernhard jenny

uch! ach! blasphemie!

der aktuelle fall der blasphemie-anzeige gegen ulrich seidl zeigt, wie schnell die fundamentalistischen reflexe auch hier in unseren ländern funktionieren. damit ist dringend abzufahren. religionsfreiheit impliziert auch, dass niemand das recht hat, anderen ihre meinung zu verbieten. alle müssen sich

freiheit sicherheit foto: bernhard jenny

der polizist und sein kunstbegriff.

kripochef andreas huber. wo eine fernsehkamera steht, kann er nicht weit sein. immer am friedlichen verlauf von demos brennend interessiert. da schickt er schon mal ein paar polizeibeamte als vermummte (!!!) demonstranten getarnt in die menge. um zu provozieren? oder

freiheit sicherheit foto: bernhard jenny

der polizist und sein kunstbegriff.

kripochef andreas huber. wo eine fernsehkamera steht, kann er nicht weit sein. immer am friedlichen verlauf von demos brennend interessiert. da schickt er schon mal ein paar polizeibeamte als vermummte (!!!) demonstranten getarnt in die menge. um zu provozieren? oder

holocaust mahnmal barlin foto: jmc photos cc http://www.flickr.com/photos/jmcphotos/1361545671/sizes/l/in/photostream/

einsame erschütterung

ich bin erschüttert, wie einsam sich so ein gedenktag anfühlt. es scheint bald nur mehr ein tag für die angehörigen der opfer und ein paar wenige andere zu sein. aber dass solch ein gedenktag wie heute ein mahnmal für ALLE

holocaust mahnmal barlin foto: jmc photos cc http://www.flickr.com/photos/jmcphotos/1361545671/sizes/l/in/photostream/

einsame erschütterung

ich bin erschüttert, wie einsam sich so ein gedenktag anfühlt. es scheint bald nur mehr ein tag für die angehörigen der opfer und ein paar wenige andere zu sein. aber dass solch ein gedenktag wie heute ein mahnmal für ALLE

vergessen.

„Es gibt eine historische Verpflichtung Salzburgs, hier Zeichen gegen den Ungeist der Intoleranz zu setzen,“ betonte landeshauptfrau-stellvertreter david brenner in einer presseaussendung noch am donnerstag, in der die heutige gedenkveranstaltung an die bücherverbrennung vor 73 jahren angekündigt wurde. allerdings war

vergessen.

„Es gibt eine historische Verpflichtung Salzburgs, hier Zeichen gegen den Ungeist der Intoleranz zu setzen,“ betonte landeshauptfrau-stellvertreter david brenner in einer presseaussendung noch am donnerstag, in der die heutige gedenkveranstaltung an die bücherverbrennung vor 73 jahren angekündigt wurde. allerdings war

tanztheater fordert glauben an utopien

so aufgelöst und kaum vorhanden die grenzen zwischen heute und mittelalter, zwischen news und sagenwelt erscheinen, so klar und deutlich kommt die aussage rüber: mit „könig artus“ (gestern und heute im rahmen des tanz_house festivals in der ARGEkultur) bezieht editta

tanztheater fordert glauben an utopien

so aufgelöst und kaum vorhanden die grenzen zwischen heute und mittelalter, zwischen news und sagenwelt erscheinen, so klar und deutlich kommt die aussage rüber: mit „könig artus“ (gestern und heute im rahmen des tanz_house festivals in der ARGEkultur) bezieht editta

ars electronica: zukunftskultur für alle

das diesjährige ars electronica festival in der linzer tabakfabrik ist ein erfrischender impuls und vernetzungspunkt zahlreicher menschen, die sich aktiv und kreativ mit der zukunft unserer welt auseinandersetzen. das motto „repair – sind wir noch zu retten“ wurde zum ausgangspunkt

ars electronica: zukunftskultur für alle

das diesjährige ars electronica festival in der linzer tabakfabrik ist ein erfrischender impuls und vernetzungspunkt zahlreicher menschen, die sich aktiv und kreativ mit der zukunft unserer welt auseinandersetzen. das motto „repair – sind wir noch zu retten“ wurde zum ausgangspunkt

kunst im öffentlichen raum verzichtbar?

unlängst hat mich das magazin „salzburg inside“ um meine meinung zum thema „kunst im öffentlichen raum“ gefragt. damals war meine stellungnahme: was war das für eine aufregung im mai 2006: alle diskussionen über sinn und berechtigung von kunst im öffentlichen

kunst im öffentlichen raum verzichtbar?

unlängst hat mich das magazin „salzburg inside“ um meine meinung zum thema „kunst im öffentlichen raum“ gefragt. damals war meine stellungnahme: was war das für eine aufregung im mai 2006: alle diskussionen über sinn und berechtigung von kunst im öffentlichen