Beiträge mit Schlagwörtern: inklusion

barrierefrei? ja, aber…

wenn der vorsitzende eines gestaltungsbeirates aussagen über die barrierefreiheit im wohnungsbau sagt, es sei „ein enormer Kostenfaktor und unlogisch, weil die Anzahl der Menschen mit Einschränkungen ist nicht 100 Prozent“, dann kann das nicht mit besonders viel überlegung zu tun

barrierefrei? ja, aber…

wenn der vorsitzende eines gestaltungsbeirates aussagen über die barrierefreiheit im wohnungsbau sagt, es sei „ein enormer Kostenfaktor und unlogisch, weil die Anzahl der Menschen mit Einschränkungen ist nicht 100 Prozent“, dann kann das nicht mit besonders viel überlegung zu tun

Konrad Wolf: Objektiviert uns!

Ein Theaterprojekt am Mozarteum Bob Dylan fragte einst: „How many roads most a man walk down before you call him a man?“ Hier wird deutlich, dass das „Als-Mann-Wahrgenommen-Werden“ gemeinhin als eine ganz besondere Auszeichnung gilt, die sich die heranwachsenden Männer

Konrad Wolf: Objektiviert uns!

Ein Theaterprojekt am Mozarteum Bob Dylan fragte einst: „How many roads most a man walk down before you call him a man?“ Hier wird deutlich, dass das „Als-Mann-Wahrgenommen-Werden“ gemeinhin als eine ganz besondere Auszeichnung gilt, die sich die heranwachsenden Männer

artikel19 un-konvention menschenrechte von menschen mit behinderung

inklusion ist sicher kein heim.

die volksanwaltschaft hat in den letzten tagen auf schwerste missstände in einem salzburger heim für schwerstbehinderte hingewiesen. dabei wurde bekannt, dass im „konradinum“ in eugendorf betten auf gängen ebenso alltägliche praxis wären, wie die systematische ruhigstellung bzw. unzulässige freiheitsbeschränkung mittels

artikel19 un-konvention menschenrechte von menschen mit behinderung

inklusion ist sicher kein heim.

die volksanwaltschaft hat in den letzten tagen auf schwerste missstände in einem salzburger heim für schwerstbehinderte hingewiesen. dabei wurde bekannt, dass im „konradinum“ in eugendorf betten auf gängen ebenso alltägliche praxis wären, wie die systematische ruhigstellung bzw. unzulässige freiheitsbeschränkung mittels

sind visionen nur illusion?

visionen. ganz unbescheiden hier meine visionen 2015, ohne anspruch auf vollständigkeit. ich könnte diese visionen niemals alleine bewerkstelligen, aber vielleicht finden sich manche, die ähnliche visionen haben. ich will gemeinsam mit vielen daran arbeiten, sie von der illusion zur realität

sind visionen nur illusion?

visionen. ganz unbescheiden hier meine visionen 2015, ohne anspruch auf vollständigkeit. ich könnte diese visionen niemals alleine bewerkstelligen, aber vielleicht finden sich manche, die ähnliche visionen haben. ich will gemeinsam mit vielen daran arbeiten, sie von der illusion zur realität

weihnachten ganz finster.

die defektorientierte wahrnehmung von mitmenschen ist in der weihnachtszeit besonders beliebt. “licht ins dunkel” feiert sich – neben ähnlichen trittbrettaktionen – wieder einmal selbst, da soll freude aufkommen, wenn die spender_innen sich wohlfühleinheiten erkaufen. toll, wieviel licht wir wieder ins

weihnachten ganz finster.

die defektorientierte wahrnehmung von mitmenschen ist in der weihnachtszeit besonders beliebt. “licht ins dunkel” feiert sich – neben ähnlichen trittbrettaktionen – wieder einmal selbst, da soll freude aufkommen, wenn die spender_innen sich wohlfühleinheiten erkaufen. toll, wieviel licht wir wieder ins

warum wir sonderschulen abschaffen müssen

bernhard jenny tritt für die abschaffung von sonderschulen ein und sieht inklusion als menschenrecht gertraud zeilinger tritt in ihrem userkommentar für den erhalt der sonderschulen ein. und geht dabei von leider falschen bildern aus. wenn sie beispielsweise meint, dass jemand

warum wir sonderschulen abschaffen müssen

bernhard jenny tritt für die abschaffung von sonderschulen ein und sieht inklusion als menschenrecht gertraud zeilinger tritt in ihrem userkommentar für den erhalt der sonderschulen ein. und geht dabei von leider falschen bildern aus. wenn sie beispielsweise meint, dass jemand

inklusion eilt

nur inklusion ist inklusion.

inklusion. nein, das ist keine option. inklusion ist menschenrecht. für alle. es ist neben vielen anderen engagierten menschen in unserem land auch dem heutigen behindertenanwalt erwin buchinger zu verdanken, dass österreich die „UN-konvention über die rechte von menschen mit behinderungen“

inklusion eilt

nur inklusion ist inklusion.

inklusion. nein, das ist keine option. inklusion ist menschenrecht. für alle. es ist neben vielen anderen engagierten menschen in unserem land auch dem heutigen behindertenanwalt erwin buchinger zu verdanken, dass österreich die „UN-konvention über die rechte von menschen mit behinderungen“

inklusion oder ene mene muh?

es ist seit jahren, jahrzehnten, das gleiche menschenverachtende schauspiel: irgendwo und zumeist im juni flammt sie hoch, die diskussion darüber, ob wir uns und unter welchen umständen „integration“ in der schule leisten können. da werden kinder zu spielbällen zynischer diskussionen,

inklusion oder ene mene muh?

es ist seit jahren, jahrzehnten, das gleiche menschenverachtende schauspiel: irgendwo und zumeist im juni flammt sie hoch, die diskussion darüber, ob wir uns und unter welchen umständen „integration“ in der schule leisten können. da werden kinder zu spielbällen zynischer diskussionen,

foto: bernhard jenny

wir sind nur EINE menschheit.

die aktuelle diskussion über schernberg ist traurig. zutiefst traurig. denn auf welchem niveau nun der diskurs über den ausbau des „behindertenheimes st. vinzenz“ geführt wird, zeigt deutlich, wie weit es mit dem verständnis von inklusion in unserer gesellschaft ist. wenn

foto: bernhard jenny

wir sind nur EINE menschheit.

die aktuelle diskussion über schernberg ist traurig. zutiefst traurig. denn auf welchem niveau nun der diskurs über den ausbau des „behindertenheimes st. vinzenz“ geführt wird, zeigt deutlich, wie weit es mit dem verständnis von inklusion in unserer gesellschaft ist. wenn

foto: LMZ Franz Neumayr/SB

schluss mit ghetto. jetzt inklusion.

unter der schlagzeile „sparstift macht nicht halt vor den ärmsten der armen“ bringt ak-präsident siegfried pichler in einer presseaussendung heute seine verärgerung darüber zum ausdruck, dass nun die geplante „sanierung des behindertenheims“ st.vinzenz / schernberg doch nicht stattfinden soll. doch

foto: LMZ Franz Neumayr/SB

schluss mit ghetto. jetzt inklusion.

unter der schlagzeile „sparstift macht nicht halt vor den ärmsten der armen“ bringt ak-präsident siegfried pichler in einer presseaussendung heute seine verärgerung darüber zum ausdruck, dass nun die geplante „sanierung des behindertenheims“ st.vinzenz / schernberg doch nicht stattfinden soll. doch

artikel19 un-konvention menschenrechte von menschen mit behinderung

„19 millionen im sinne von artikel 19“

wenn eine aussendung der salzburger landeskorrespondenz stolz ankündigt, dass nun endlich der architekturwettbewerb für einen neubau entschieden sei, dann fällt bereits im untertitel auf, dass vom neubau eines „st.-vinzenz-heimes schernberg“ die rede ist. retrosprache. wer redet heute wirklich noch von

artikel19 un-konvention menschenrechte von menschen mit behinderung

„19 millionen im sinne von artikel 19“

wenn eine aussendung der salzburger landeskorrespondenz stolz ankündigt, dass nun endlich der architekturwettbewerb für einen neubau entschieden sei, dann fällt bereits im untertitel auf, dass vom neubau eines „st.-vinzenz-heimes schernberg“ die rede ist. retrosprache. wer redet heute wirklich noch von

530000 / 1400 / 65 grafik: bernhard jenny

kinder gehören weder in gefängnisse noch in kasernen

offener brief an hofrat mag. franz erwin eiersebner vor vielen jahren haben wir uns immer wieder getroffen und freundschaftlich verbunden viele gemeinsamkeiten entdeckt. vieles in unserer gesellschaft schien uns stark verbesserungswürdig, vieles erschien uns viel zu unmenschlich. nicht zuletzt war

530000 / 1400 / 65 grafik: bernhard jenny

kinder gehören weder in gefängnisse noch in kasernen

offener brief an hofrat mag. franz erwin eiersebner vor vielen jahren haben wir uns immer wieder getroffen und freundschaftlich verbunden viele gemeinsamkeiten entdeckt. vieles in unserer gesellschaft schien uns stark verbesserungswürdig, vieles erschien uns viel zu unmenschlich. nicht zuletzt war