es gibt politische projekte, bei denen man sich fragen muss, ob ihre betreiber:innen eigentlich noch wissen, was menschenrechte bedeuten. die pläne für ein sogenanntes „return hub“ in uganda gehören eindeutig dazu.
österreich, deutschland, die niederlande, dänemark und griechenland verhandeln ernsthaft über ein zentrum, in das menschen gebracht werden könnten, deren asylanträge in europa abgelehnt wurden. bis zu 10.000 menschen sollen dort untergebracht werden können.
ein „return hub“ klingt bürokratisch, technisch, beinahe harmlos. doch vielleicht ist genau das das problem: die sprache macht unsichtbar, was politisch tatsächlich geplant wird.