eine unbedachte KZ-aussage mit potential?

die rektorin des mozarteum salzburg, elisabeth gutjahr, berichtet in einem gespräch mit reinhard kriechbaum von drehpunktkultur.at über die lage der studierenden und lehrenden in zeiten von corona und einer neuerlichen schliessung des präsenzunterrichts nach diversen clustern im hause.

vielleicht wollte sie nur die kraft beschreiben, die schöpferischem tun und kreativen prozessen innewohnt. vielleicht hat sie sich tatsächlich nichts dabei gedacht, einen zumindest unglücklichen kontext herzustellen. möglich.

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jan böhmermann hat ein grosses problem

im aktuellen „ZDF magazin royale“ widmet sich jan böhmermann eingehend den vorkommnissen rund um tirol, ischgl und die politischen hintergründe für so manches „nicht proaktiv werden“ der verantwortlichen.

das hat wieder einmal die wogen der empörung hochgehen lassen, wenn sich so ein „preiss“ an die „schneebrunzer“ wendet. das kann einfach nicht gutgehen. per se schon nicht. und in diesem fall schon 12mal gar nicht.

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es geht (nicht) ohne zensur

manche haben erleichtert aufgeatmet: trump ist gesperrt. von einem tag auf den anderen war es ihm nicht mehr so leicht möglich, seine follower*innen mit unwahrheiten aufzuhetzen. auch ich glaube mich daran zu erinnern, zumindest ein paar „daumen hoch“ für die sperre des horrorclowns und fast-putschisten gepostet zu haben. hauptsache trump ist gusch. habe ich für zensur beifall geklatscht?

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matura abschaffen, jetzt!

die chance wäre greifbar: in corona-zeiten haben die schulen sehr viele herausforderungen zu bestehen. da ist jeder unnötige aufwand zu vermeiden. warum also nicht die matura abschaffen?

wer glaubt denn allen ernstes, dass die matura nach mindestens 12 jahren schule so unverzichtbar ist, wie es gerne dargestellt wird? ist nicht vielmehr die tatsache, dass ein*e schüler*in die achte klasse eines gymnasiums positiv absolviert hat, qualifikation genug?

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die aufklärung ist tot.

wir leben in bubbles. in grossen und in kleinen. in manchen jener bubbles, in denen ich mich bewege, macht sich leise hoffnung breit:

in einer findet zum beispiel folgendes statt: wenn erst einmal alles an den unglaublichkeiten rund um ibiza, casino, novomatic, sobotka, blümel und kurz aufgeklärt ist, wenn also einmal alle fakten auf dem tisch liegen, ja dann… (hier kommt dann entweder ein hoffnungsvoller blick oder zumindest ein kurzes aufziehen der augenbrauen, die zwar nicht optimismus, aber immerhin aufkeimende erwartung signalisieren könnte.)

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deus ex machina

jede inszenierung braucht einen spannungsbogen. je dramatischer die verwirrung, je unübersichtlicher die lage, je verzweifelter die situation, umso grösser die wirkung der lösung: was dramatiker*innen mit „deus ex machina“ bezeichnen, ist die überraschende wendung durch ein unerwartetes auftauchen einer göttlichen figur, die lösung, erlösung, erleichterung bringt. endlich wieder alles in ordnung.

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nehammers panzer ersetzt die flex

es war so unglaublich erwartbar. ein innenminister, der lieber kleine mädchen, die in östereich geboren sind, deportiert und dazu scharfe polizeihunde und sondereinheiten einsetzt, muss ablenken. schliesslich kommen ihm die untersuchungen viel zu nahe. er – oder zumindest in seiner verantwortung eingesetzte beamt*innen – hätte(n) anscheinend tatsächlich den terroranschlag von wien verhindern können, wenn nur die kompetenz oder der wille oder beides dagewesen wäre. das ist nicht nur peinlich. es ist sehr traurig.

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