kickls widerwärtiges geschwurble muss entlarvt werden

die unerträgliche show, welche der wohl schlechteste parteiobmann aller zeiten gestern in der zib2 aufführte ist unerträglich.

fragen von martin thür wurden nicht beantwortet, sondern maximal als stichwortpool gesehen, um sowohl den rechtsextremismus mit dem berühmten whataboutismus zu relativieren, als auch den antisemitismus und die verharmlosung der shoa einmal mehr zu leugnen. (siehe https://orf.at/#/stories/3241861/)

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„flood the zone with shit“ in perfektion.

aus „kann ich ein bundesland aufhetzen?“ wurde nun offensichtlich „wir müssen das land gegeneinander aufhetzen“. warum wohl?

die angeblich so freiwillige auslieferung des unheiligen an die justiz ist ohne grössere aufmerksamkeit über die bühne gegangen, zu dringend waren die themen, wie eine verschleppte pandemie nun nach den untätigkeiten und blockierereien der türkisen notgebremst werden soll.

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tötet das system kurz?

politisch interessierte, beobachter*innen und sogar parteifreund*innen greifen sich auf den kopf, sind bestürzt, verstehen die welt nicht mehr und kippen oft in blankes entsetzen: das was haslauer, stelzer, platter, schallenberg und co. an inadäquatem verhalten an den tag legen, ist rational nicht mehr erklärbar.

selbst wohlwollende kenner*innen können es sich nicht erklären, wie weit von vernunft oder gar intelligenz das verhalten entfernt ist: als ginge es um nichts anderes, als ausgerechnet jene massnahme, die nun für viele expert*innen unausweichlich bleibt, auf teufel komm raus zu verhindern.

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schallenbergs schwarze oder türkise pädagogik

welch menschenbild muss einem zugrundeliegen, wenn er von „zügel straffer ziehen“ spricht, während es um menschen, die in unserem land leben, geht? wie kann einer glauben, es würde motivieren, wenn mit „ungemütlichen“ feiertagen gedroht wird?

es ist zum fremdschämen, wie der platzhalterkanzler dem von politischen gegner*innen oft eingebrachten vorurteil, er wäre ein abgehobener und präpotenter adeliger, punktgenau entspricht. es hätte fast belustigende spannung, irgendwo zwischen nestroy und graf bobby, ginge es nicht um – im wahrsten sinne – todernstes: um den umgang der regierung mit der pandemie.

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fünf fragen über mein entsetzen

„Virologen hätten am liebsten, dass jeder Salzburger und Oberösterreicher im Zimmer eingesperrt wird, weil die dann nix anstellen können, sie werden dann halt an Depression sterben oder verdursten.“ sagt LH haslauer heute in einer pressekonferenz.

ein landeshauptmann verhöhnt expert*innen, weil ihm die konsequenzen aus deren analysen nicht in den kram passen?

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heute ist der falsche zurückgetreten.

nach 15 monaten amtszeit und 14 monaten pandemie ist rudi anschober zurückgetreten. bei seiner abtrittsrede war sehr viel emotion zu spüren, sehr viel betroffenheit.

ein ehrlicher mensch zieht sich zurück.
einer, der auch fehler zugeben konnte.
einer, der schon vor dieser regierung wusste, dass ihm menschen wichtig sind.

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deus ex machina

jede inszenierung braucht einen spannungsbogen. je dramatischer die verwirrung, je unübersichtlicher die lage, je verzweifelter die situation, umso grösser die wirkung der lösung: was dramatiker*innen mit „deus ex machina“ bezeichnen, ist die überraschende wendung durch ein unerwartetes auftauchen einer göttlichen figur, die lösung, erlösung, erleichterung bringt. endlich wieder alles in ordnung.

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