die „neue hoffnung“ könnte weiblich sein

es wird sehr viel darüber spekuliert, ob landeshauptmann wilfried haslauer tatsächlich persönlich eine schwarzblaue koalition antreten würde. mehr als einmal wird dann der „kronprinz“ landesrat stefan schnöll genannt, der plötzlich als neuer landeshauptmann an spitze einer koalition mit einer partei stehen könnte, deren diktion für haslauer an die finstersten zeiten erinnert. allerdings soll schnöll selbst schon mehrfach innerparteilich signalisiert haben, dass auch er nicht mit den blaubraunen will.

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es wird finster, sehr finster

eigentlich konnte oder wollte ich es heute selbst nicht glauben, als ich erfahren habe, dass in sachen koalitionsverhandlungen nach der landtagswahl in salzburg die entscheidung für schwarzblau gefallen sei. aber meine quelle sollte es eigentlich wissen.

medien spielten zum gleichen zeitpunkt noch die sich abzeichnende schwarzrot variante. gemeinsamer nenner der gerüchte: die grünen sind draussen.

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k. und k.-regierung in türkisblau?

wenn gerüchte immer konkreter werden, kann es an vielem liegen. beweis für deren richtigkeit ist es jedenfalls keiner. auch wenn „für gewöhnlich gut informierte“ unter dem siegel der absoluten verschwiegenheit etwas erzählen, dann ist das ebensowenig beweis.

„von mir hast du das nicht“ – solche beschwörungen, nur ja nicht die quelle zu verraten, sind üblich. und eine der wildesten geschichten geht ungefähr so:

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die rechtsextreme kampfansage darf nicht unbeantwortet bleiben

seit vergangenem freitag macht ein dokument der unkultur die runde. es ist kaum zu glauben, wie faschistoid, rassistisch und ewig gestrig ein offizielles arbeitsabkommen wirkt. es verbietet kindern ihre erstsprache in den pausen zu sprechen, während die verfasser:innen selbst offensichtlich die deutsche sprache nicht beherrschen.

es ist wissenschaftsfeindlich und in unerträglicher weise kleingeistig. es ist nicht mehr als konservativ zu bezeichnen, denn es ist tatsächlich ein erschreckender offenbarungseid.

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mit aller deutlichkeit.

die „ja, aber…“ und „andererseits können wir nicht…“ – sie sind mir endgültig zuviel. schluss mit den unklarheiten, mit dem lavieren und austarieren. wo kompromisse letztlich nur die schwächung der lösung sind, sind sie nicht gut. der angeblich „goldene mittelweg“ ist öfter der grund für das übel, als tatsächlich zielführend.

im politischen diskurs der letzten jahre ist mit sicherheit vieles schief gelaufen. wohl eine der gefährlichsten muster sind dabei die argumentationskurven, wo verständnis eingeräumt wird, wo es keines geben darf, wo rücksicht genommen wird, wo diese fatal für andere ist, wo geduld aufgebracht wird, wo keine zeit dafür ist.

was ich damit meine?

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wird verzweifelte övp wieder kindern gefährlich?

update 20:00: lt. berichten des STANDARD hat die beherzte intervention von menschen wie „unter anderen von Christoph Riedl, Menschenrechtsexperte der Diakonie, und dem Lehrer und Eventorganisator Daniel Landau“ erreicht, dass mutter und kind enthaftet wurden und die abschiebung vorerst einmal nicht droht. DANKE AN ALLE, DIE DA MITGEWIRKT HABEN!
eine entwarnung in sachen um sich wütender ÖVPtürkiser kann dennoch nicht gegeben werden. im gegenteil: was kommt noch???



es ist fast zu billig, fast zu sehr „copy paste“ aus der horrorkiste der deportationsfanatiker. aber je länger die als beschuldigte organisation geführte övp von korruption und nochmal korruption an die wand gespielt wird, umso verzweifelter die befreiungsschläge einer truppe, der vermutlich alles recht(s) ist.

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schluss mit der weiterbetätigung

dass es mit dem wahrheitsgehalt von öffentlichen statements nicht unbedingt weit her ist, sind wir vom unheiligen sebastian leidvoll gewohnt. so weit, so schlecht.

dass selbst hartgesottene journalist*innen kürzlich beim „salzburg summit“ der industriellenvereinigung samt edlem empfang sich in einer zeitreise vermuten mussten, weil dort praktische die gesamte türkise expolitik quietschvergnügt ins blitzlicht marschierte, war eine ernsthafte konkurrenz für jedes gruselkabinett oder geisterpraterfahrgeschäft.

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