tötet das system kurz?

politisch interessierte, beobachter*innen und sogar parteifreund*innen greifen sich auf den kopf, sind bestürzt, verstehen die welt nicht mehr und kippen oft in blankes entsetzen: das was haslauer, stelzer, platter, schallenberg und co. an inadäquatem verhalten an den tag legen, ist rational nicht mehr erklärbar.

selbst wohlwollende kenner*innen können es sich nicht erklären, wie weit von vernunft oder gar intelligenz das verhalten entfernt ist: als ginge es um nichts anderes, als ausgerechnet jene massnahme, die nun für viele expert*innen unausweichlich bleibt, auf teufel komm raus zu verhindern.

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schallenbergs schwarze oder türkise pädagogik

welch menschenbild muss einem zugrundeliegen, wenn er von „zügel straffer ziehen“ spricht, während es um menschen, die in unserem land leben, geht? wie kann einer glauben, es würde motivieren, wenn mit „ungemütlichen“ feiertagen gedroht wird?

es ist zum fremdschämen, wie der platzhalterkanzler dem von politischen gegner*innen oft eingebrachten vorurteil, er wäre ein abgehobener und präpotenter adeliger, punktgenau entspricht. es hätte fast belustigende spannung, irgendwo zwischen nestroy und graf bobby, ginge es nicht um – im wahrsten sinne – todernstes: um den umgang der regierung mit der pandemie.

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