ali wajid: „was ich bekommen habe, will ich weiter- und zurückgeben“

„was ich bekommen habe, will ich weiter- und zurückgeben und mich damit bei allen bedanken!“ so beschreibt ali wajid seine stimmung in diesen wochen vor antritt des studiums. mit freiwilliger sozialer arbeit und engagement in sozialen projekten will er nicht nur als spendenempfänger dastehen. trotzdem wird er noch eine zeit lang unterstützung brauchen, weshalb wir um spenden bitten!

seit seiner rückkehr aus kenia im oktober ist ali wajid nun in salzburg damit befasst, sein studium, welches im februar beginnt, optimal vorzubereiten und sein neues leben in salzburg zu organisieren.

ali hat bereits zu seinen zukünftigen studienkolleg*innen kontakt aufgenommen, ist auf verschiedenste weise mit der studentischen welt der universität salzburg vernetzt und engagiert sich auch bereits ehrenamtlich in projekten der öh.

diese monate vor dem eigentlichen studienantritt im februar sind für ali sehr wichtig, er will die zeit optimal nutzen, denn lang genug musste er ausharren und abwarten, wie es weiter gehen kann. 7 monate kirchenasyl und fast 9 monate kenia waren eine lange zeit, in der ali sehr viel geduld und ruhe aufbringen musste, um an ein letztlich positives weiterkommen zu glauben.

seit seiner rückkehr will ali arbeiten, allerdings darf er das erst mit dem antritt des studiums, also ab märz 2020, maximal 20 wochenstunden. dadurch sind natürlich momentan die möglichkeiten sehr begrenzt und auch nach antritt des studiums viele herausforderungen zu meistern.

eine besondere herausforderung sind die unausweichlich rechtskräftig gewordene verwaltungsstrafe in der höhe von 6500 € sowie weiters 500 € kostenersatz für die schubhaft in wien. das bedeutet, dass ali wajid noch bevor er überhaupt zu studieren begonnen hat, nun mit einer grossen hypothek belastet ist.

ali möchte alle möglichkeiten ausschöpfen, möglichst viel selbst zu erarbeiten.
denn er will nicht auf dauer von spenden abhängig sein. dennoch haben wir beschlossen, einen aufruf um spenden zu starten, denn allein wird die summe – selbst bei ratenzahlung – nicht erwirtschaftet werden können. schliesslich sind lebenserhaltungskosten, studiengebühren und vieles andere auch noch zu bewerkstelligen.

deshalb bitten wir jetzt zu weihnachten um spenden für ali, jede spende hilft ihm konkret beim start in ein neues leben als student in salzburg. ali wird nichts unversucht lassen, selbst in freiwilliger sozialer arbeit und später in lohnarbeit möglichst viel mit eigener kraft zu bewältigen!

einmal mehr sehr hier zum jahreswechel sehr gross gedankt: den vielen spender*innen, die bisher schon so vieles ermöglicht haben, schliesslich ist es nicht selbstverständlich gewesen, ali über fast neun monate ein leben in kenia zu ermöglichen und zustätzlich die mittel für alle behördlichen schritte aufzubringen.

weiters sei hier nochmals bedankt: erzbischof franz lackner und flüchtlingspfarrer alois dürlinger, erzabt korbinian birnbacher und die gemeinschaft der brüder im kloster st.peter, die tragenden säulen des kirchenasyls. sowie doraja eberle, die mit sehr viel engagement in mehreren entscheidenden phasen alis weg nicht nur mit ausverhandelt, sondern auch massiv unterstützt hat.

und wesentlich: die vielen unterstützer*innen während der vielen phasen in diesen 505 tagen. menschen, die diese geschichte weitererzählt und im hintergrund begleitet haben, menschen, die mitgedacht und mitgezittert haben, menschen, die mit rat und tat zur seite gestanden sind und menschen, die bereit waren, auf abruf aktiv zu werden. eine beeindruckende zivilgesellschaft!

ali und wir alle werden wohl die 505 tage zwischen erster verhaftung am 31.5.2018 und seiner rückkehr nach salzburg im oktober 2019 niemals vergessen. wir nehmen als erfahrung und empfehlung in das nächste jahrzehnt: immer an ein gutes ende glauben, sich mit menschen guten willens verbinden und niemals aufgeben!

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zweimal „nicht genügend“ sind kein hinderungsgrund?

der verfassungsgerichtshof hat zwei prestigegesetze der ehemaligen türkis-blauen regierung fast komplett aufgehoben. zählt nun leistung oder nicht?

leistung soll zählen. so das ewige mantra eines ehemaligen regierungschefs. die beurteilung dieser leistung könnte – ganz im sinne der philosophie der zerstäubten türkis-blauen unregierung – nach ziffern benotet werden.

im ziffernzeugnis für den ehemaligen kanzler stehen nun zwei dicke fünfer. nicht in irgendwelchen nebenfächern, sondern in den hauptfächern „kenntnis der verfassung“ und „verfassungskonforme gesetzgebung“.

denn sowohl in sachen sozialhilfe-gesetz, als auch beim sicherheitspaket der rechtsrechten regierung musste nun der verfassungsgerichtshof wesentliche teile kippen. also sind die betreffenden gesetze nicht verfassungskonform.

eigentliche disqualifizierung

nicht, dass der ehemalige regierungschef nicht gewarnt worden wäre: aber er schlug im sinne des rechtspopulistischen chaoskurses alle bedenken aus und hoffte wohl, sich irgendwie an der verfassung vorbei schwindeln zu können.

eine so schwerwiegend belastete leistungsbilanz wäre eigentlich eine klare disqualifizierung. wer sehenden auges trotz öffentlicher warnungen die verfassung ignoriert und verfassungswidrige gesetze dennoch beschließt, hat ausreichend gezeigt, dass ihn die seriöse aufgabenerfüllung als chef einer regierung zumindest überfordert. ob unkenntnis oder mutwillige ignoranz dazu führten, ist nicht endgültig geklärt.

die verantwortung ausschließlich dem ehemaligen koalitionspartner zuzuschieben wäre nicht nur falsch, es wäre auch eines regierungschefs unwürdig, denn dieser hat in allen belangen die letztverantwortung.

sind mehrfache verfassungswidrigkeiten eine positive referenz für eine neuerliche kanzlerschaft?
zweimal „nicht genügend“ sind kein hinderungsgrund?

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dieser beitrag wurde in ähnlicher form am 22.12.2019 auf DERSTANDARD.at veröffentlicht.
bild: kremlin.ru cc by remixed by bernhard jenny cc by

eigentlich ein #nogo.

„Immerhin handle es sich um eine menschlich und wirtschaftlich vernünftige Lösung für die rund 800 betroffenen Asylwerber in Lehre,“ so zitiert der ORF die grüne parlamentsangeordnete alma zadic im zusammenhang mit der sogenannten „lehrlingslösung“ für abgewiesene asylwerber*innen.

das gegenteil ist der fall!
es handelt sich um eine unmenschliche und wirtschaftlich unvernünftige lösung,
wenn menschen nach erhalt ihres lehrabschlusses ausser landes müssen, im ernstfall sogar zwangsweise.

wer das nicht klar benennt, sondern sich und anderen schönzureden versucht, macht in wirklichkeit die arbeit stumpfer fremdenhasser*innen, egal in welcher partei sie sitzen mögen.

eigentlich ein #nogo.

seelengrillerei

schreckliche qualen. kaum auszuhalten und immer wieder aufs neue. zwischendurch schon mal der leise schimmer, es wäre langsam vorbei, aber nein, dann schlägt es wieder zu, das ungeheuer der seelischen folter.

wie geht es einem jungen menschen wie hossein k. in den stunden der schubhaft, der ungewissheit? wieviele menschen werden in den letzten monaten und jahren immer und immer wieder gehetzt, gejagt, gefangen, festgehalten, deportiert, dem leben bzw. dem tod überlassen?

seelen sind keine aktie. sie haben keinen wert auf den märkten. sie dürfen zerstört werden. ja, es scheint sogar gesetzlich verpflichtend zu sein, seelen in bestimmten fällen zu quälen. eine bilanz der menschlichkeit? die gibt es nicht.

unsere konsumwelt schickt sich wieder einmal an, das hohe fest des kaufrausches abzufeiern. was das christkind dir nicht bringt, bringt dir sicher der weihnachtsmann und sonst kauf es dir einfach selbst. im doppelpack wünschen wir uns gute umsätze und eine zeit der stille.

verwalten statt gestalten kann manchen das leben kosten. aber das wollen wir nicht so genau wissen.

und schon sind sie vergessen. die seelen der menschen, die wir schubhäftlinge nennen, die seelen derer unterstützer*innen und jener, die sich einfach mit ihnen solidarisieren.

sie dürfen in der hölle des diesseits brutzeln.
seelengrillerei

peschorn nutzt zwei visitenkarten

contacting, contracting. das kartenspiel der möglichst aussagekräftigen signale in entscheidenden momenten der karriereplanung ist eine eigene kunst. da muss authentisch genau jener eindruck rüberkommen, der der angesprochenen zielgruppe imponieren könnte.

innenminister peschorn ist vorausschauend. als ein mit sicherheit kluger mann hat er in den letzten tagen gleich zwei visitkarten abgegeben. sehr unterschiedlich gestaltete empfehlungen.

visitenkarte eins: ein freundlicher, gesprächsbereiter innenminister trifft sich mit politisch verantwortlichen um eine scheinbare lösung in einer zentralen frage anzubieten: lehrlinge sollen nicht abgeschoben werden. das kommt bei einer bestimmten klientel wunderbar an, das generiert positive schlagzeilen, das bringt einen angenehmen auftrieb unter die flügel eines innenministers.

schliesslich ist es nur allzu verständlich, dass peschorn sich als quasi parteifreier innenminister im falle von türkisgrünen koalitionsverhandlungen mit freundlichen schagzeilen empfehlen will. niemand kann ihm vorwerfen, seine rolle möglichst gut ins türkisgrüne licht zu rücken.

doch diese platzierung birgt natürlich auch eine gefahr: zu sympathisch weich und kompromissbereit darf ein innenminister nicht wirken, da müssen schon härte und disziplin in den vordergrund rücken.

visitenkarte zwei: ein sympathischer lehrling, der sich in einem krankenhaus der diakonissen in schladming grosser beliebtheit erfreut, darf nicht zum potentiellen nutzniesser der „weichen“ regelung für lehrlinge werden. daher wird hossein k. bei einem termin im BFA in schubhaft genommen und eine rasche abschiebung in reale todesgefahr in kauf genommen.

der vorausdenkende peschorn scheint zu wissen, dass dieses wochenende auch ganz anders verlaufen kann: wenn es zu einer frühen ablehnung von koalitionsverhandlungen von türkisgrün kommt, wäre eine türkisblaue regierungslösung zwar sicher nicht so cool zu verkaufen, aber irgendwie halt doch eine lösung in den augen vieler türkisdenkenden.

da kickl schon vorab vom altkanzler abgelehnt wurde und auch kaum andere fpö-kandidatinnen eine angelobung beim bundespräsidenten erwarten könnten, wäre es vermutlich für die restfpö verkraftbarer, einen parteifreien amtsinhaber in kauf zu nehmen, als eine türkise ehemalige staatssekretärin als innenministerin.

somit ist eine potentielle „win-win“ situation für beide denkbaren verläufe in den kommenden tagen gegeben: peschorn, der lösungsverkäufer, wenn auch mit mogelpackungsfaktor, wie ihn diakoniechefin maria katharina moser  treffend erkannt hat, oder peschorn, der hardliner, der eventuell als der „parteifreie kickl“ dessen untaten fortsetzt. da könten halt so und so viele menschen in den tod gehen, aber das geht uns nichts an. die gehören hier nicht her.

ob die taktik beispielhaft für die zukünftige regierung in der einen oder anderen form aufgeht?

dass hossein k. dabei in ein land, in welchem er nicht geboren wurde, aber in lebensgefahr gebracht wird, ist für politische kartenspiele irrelevant, oder doch nicht?

peschorn nutzt zwei visitenkarten

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foto: bernhardjenny cc by

humanismus ist manchmal ganz auf das notwendigste reduziert

eine sehr persönliche anlaufstelle war für ali wajid während seiner zeit in nairobi das strassenkinderprojekt „panairobi„, welches von der salzburgerin susi kerschbaumer gegründet wurde. als sich im zuge der dringend gesuchten möglichen ausreiseziele langsam kenia herauskristallisierte, war susi kerschbaumer sofort zur stelle. sie verständigte das team von panarobi und so war die ankunft von ali wajid in begleitung von alois dürlinger dort keine überraschung.

ali lernte dort im laufe der zeit sehr viele kinder kennen, die ohne die hilfe von panairobi wohl kaum eine chance hätten, einigermassen durchzukommen. das team von panairobi nahm ali ganz selbstverständlich auf und ali fand viele möglichkeiten, sich sinnvoll einzubringen.

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stellvertretend für das team sei hier austine waziru erwähnt. seine eigene lebensgeschichte ist geprägt von der chance, die er als kleiner junge bereits begriff: „nur mit bildung bekomme ich die chance, mein leben zu gestalten“, sagt austine, „das war mir bereits mit zehn oder elf jahren klar“. während eines unvergesslichen rundgangs durch das innenleben des mathare slums, in welchem sich das zentrum panairobi befindet. bis zu 600.000 menschen leben unter katastrophalen bedingungen auf einer gerade mal 0,4 quadratkilometer kleinen fläche in den siedlungen des mathare elendsviertels.

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austine war selbst einmal ein solches strassenkind, das unter prekärsten umständen aufgewachsen ist. das projekt panairobi war es, das ihn zu dem werden liess, was er heute ist: ein unglaublich feinfühliger, umsichtiger mensch, der mit jung und alt, mit den menschen im slum wie mit den menschen im geschäftigen kongresszentrum von nairobi achtsam und offen umgeht. ein sozialarbeiter, der durch seine eigene lebenserfahrung um so vieles näher den menschen in mathare ist, als dies anderen gelänge.

welchen respekt er sich dadurch bei den menschen, die mit ihm täglich zu tun haben, erworben hat, wird beim rundgang durch das mathare slum erlebbar. wie ein „bürgermeister der herzen“, den alle kennen, dem alle ihre sorgen erzählen und den alle wirklich schätzen, geht er gerne mit uns, auch, um uns die augen zu öffnen, dass das leben in den slums ganz unabhängig von den materiellen bedingungen immer auch mit würde und zuwendung zu tun haben muss.

als wir eine gruppe von minderjährigen müttern im panairobi-haus besuchen, die dort eine ausbildung zur friseurin, schneiderin oder kosmetikberaterin erhalten, während ihre kinder in der hauseigenen kita betreut werden, wird die stärke von austine beeindruckend erlebbar: mit geduld wartet er ab, bis sich tatsächlich ein gespräch auf augenhöhe ergibt, bis das gefälle zwischen besuchenden und besuchten verflacht und alle beteiligten sich trauen, neugierige fragen zu stellen. es wird spürbar, dass hier wertschätzung kein leeres schlagwort ist.

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wenn wir von bildung sprechen, müssen wir unsere vorstellungen von schulen ablegen. hier sind hunderte kinder in einer klasse, hier geht es um ganz grundlegendes wissen und keine hochgesteckten karriereplanungen.

es geht darum, möglichst vielen kindern das tor zu lebenschancen mit allen anstrengungen offen zu halten, damit sie den anschluss an eine welt finden, von der sie mit sicherheit hauptsächlich ignoriert werden.

es sind menschen wie austine, die der hoffnung eine chance geben, konkret zu werden.
sicher nicht für alle, aber für möglichst viele.

humanismus ist manchmal ganz auf das notwendigste reduziert.

cristinacolombo_nairobi_panairobi_IMG_9933.jpg

fotos: cristina colombo cc licence by nc sa

ps. ein aktueller aufruf für salzburg:
Panairobi hat am 7.12.19 ab 14 Uhr seinen legendären, traditionellen „Glühweinstand“. Wo? Auch heuer wieder im warmen, gemütlichen Jetlag (Herrengasse 28A, Salzburg). Wie jedes Jahr kommen 100% der Einnahmen panairobi und somit ehemaligen Strassenkindern in Nairobi zu Gute.

 

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„wenn du hilfe brauchst, dann melde dich“

ali wajid hat wenige tage nach seiner ankunft in kenia eine nachricht eines jungen österreichers erhalten, der in nairobi lebt. hannes eckmayr hatte die geschichte von ali in den medien verfolgt und erfahren, dass ali nun seit 1.februar in nairobi war.

sehr rasch wurde dann ein treffen der beiden vereinbart und es erwies sich als eine sehr warmherzige, solidarische beziehung. hannes eckmayr konnte mehrfach seine kenntnisse über die abläufe in kenia beisteuern, ali wajid hat durch seine unterstützung die wege gefunden, verschiedene erledigungen bei den behörden und visaverlängerungen erfolgreich zu beantragen.

hannes eckmayr ist damit ein gutes beispiel für jene mitmenschlichkeit, auf die wir letztlich alle angewiesen sind, aber wenn jemand völlig überraschend auf einem ihm fremden kontinent, in einem fremden land und in einer fremden grossstadt landet, dann sind derartige freundschaftlichen hilfestellungen unglaublich wichtig.

hannes eckmayr ist mitglied des teams von ilara health, einem mutlidisziplinären startup-unternehmen, das kostengünstige diagnoselösungen (medizin. geräte, software, support) und patientenmanagement-programme für ärzt*innen in der medizinischen versorgung von 500 millionen menschen in afrika anbietet.

es war ein kurzer satz, der in diesem fall sehr viel bedeutete:
„wenn du hilfe brauchst, dann melde dich“

 

 

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