na servus, tv!

es gibt sie. die mediale ausgewogenheit. aber selten.

öfter ist die mediale ausgewogenheit ein billiger vorwand, häufig rechten und extremrechten bühne zu bieten. von martin s. bis götz k.

speziell in redbulligen hangarstudios und anderen privatsendern kommen studiogäste zu wort, die keine meinung vertreten, sondern ganz was anderes. medien, die den rechten bühne bieten, weil sie „ausgewogen“ berichten wollen, übersehen (absichtlich?), dass rassismus oder wiederbetätigung keine meinung ist!

das ist es nur gut, wenn sich menschen wie benjamin opratko nicht als „gegengewicht“ zu einem faschisten einladen lassen.

konsequent weitergedacht hiesse das verständnis von „ausgewogenheit“, wie es servus tv kommuniziert z.b.:

menschen, die andere menschen morden wollen, kann man einladen, wenn andere menschen im studio eingeladen sind, die niemanden morden wollen. das kann mit ausgewogen oder neutral nicht gemeint sein. niemals!

die vorgeschobene mediale ausgewogenheit ist oft keine!

na servus, tv!

 

ps. kapitalgesteuerte medien, die behaupten, dass das, was sie liefern, gerade noch gefehlt hat, sind hinsichtlich ihrer redaktionellen linie mindesten ebenso „ausgewogen“.

 

_______ bild: psychopyko cc licence by nc nd
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