von der polizei im schlafzimmer geweckt

heute früh war kein normaler morgen. das wechselbad der gefühle jagt mir jetzt noch stunden später schauer durch den meinen körper. ich bin betroffen. ich bin getroffen. was ist passiert?

ich hatte eine lange nacht gehabt, erst lange nach 4 uhr früh war ich zum schlafen gekommen. entsprechend wenig aufnahmefähig war ich nur wenige stunden später, als gegen 8 uhr morgens plötzlich eine polizistin und ein polizist in meinem schlafzimmer standen: „hallo, wir sind von der polizei!“

in millisekunden laufen plötzlich dutzende filme in mir ab, wem von meiner familie, von meinen angehörigen war etwas passiert? welche schreckensnachricht wird mir jetzt gleich überbracht? ich stammle nur: „polizei? wieso polizei? wieso kommen sie hier überhaupt rein?“

„wir sind wegen herrn … (ein asylwerber aus nigeria) da, ist der da?“ „nein,“ sage ich, „der ist nicht da.“ „aber der wohnt doch hier?“ „nein, er hat hier seine meldeadresse, damit er behördliche post zugestellt bekommen kann, aber wo er ist, weiss ich nicht.“

in der zwischenzeit fange ich langsam erst zu realisieren an, wie absurd die situation gerade ist. ich bin allein in meinem haus, liege nackt in meinem bett, nur mit der bettdecke, würde gerne aufstehen, will das aber nicht einfach so tun, aus rücksicht auf die beamt*innen. andererseits bekomme ich auch nicht die gelegenheit eingeräumt, in ruhe aufzustehen, niemand sagt, dass sie kurz rausgehen würden, damit ich mir was anziehen kann, um dann das gespräch fortzusetzen. im gegenteil. der beamte zieht seinen block und fragt forsch: „ihr name ist?“ „geboren am?“ „und sie sind hier hauptsitzgemeldet?“

meine erleichterung, dass niemandem meiner familie was schlimmes passiert ist, mischt sich unmittelbar mit meiner aufwallenden empörung über die vorgangsweise der polizist*innen. langsam erinnere ich mich dann, dass ich im halbschlaf mitbekommen hatte, dass da jemand ins haus gekommen war. niemand hatte geläutet, sondern jemand betrat das einfamilienhaus durch die haustür. dazu mussten die beamten das verriegelte gartentor geöffnet haben! ich weiss noch, dass ich gehört hatte, wie jemand ohne auch nur ein wort zu sagen (!!!) das haus betritt, in die küche, ins wohnzimmer und dann im ersten stock in die verschiedenen räume geht. mein falscher schluss war gewesen, dass es sich um jemanden aus dem familiären umkreis handeln muss, wer sonst würde durchs haus spazieren, ohne ein einziges mal „hallo“ oder sonst was zu rufen?

„ich bin hier der hauseigentümer“ sagte ich dem beamten schlaftrunken und fragte ihn nochmal: „wie sind sie hier reingekommen?“ „ja die haustür stand offen.“

die beamt*innen zogen dann wieder ab, mit dem kommentar „wenn sie erfahren, wo herr … (der asylwerber aus nigeria) ist, dann rufen sie einfach die polizei an.“ und am schluss: „und wie gesagt, ihre haustür ist nicht versperrt.“

nun – einige stunden und zahlreiche gespräche mit rechtsanwätinnen und polizei später – ist mir der wesentlich dramatischere hintergrund dieser absurden geschichte klar: seit gestern, 1.11.2017 gilt das verschärfte fremdenrecht, welches anscheinend in erster linie jene trifft, die „geduldeten aufenthalt“ haben. diese sollen nun bis zu eineinhalb jahre (!!!) in deportationszentren inhaftiert werden, um dann genügend zeit zu haben, ein „aufnahmezertifikat“ des vermutlichen ursprungslandes zu erwirken. die betroffenen verlieren ihre recht auf mindestsicherung und stehen vor der wahl: untertauchen oder bis zu 18 monate schubhaft. was für ein zynischer umgang mit menschen, deren verbrechen es ist, aus einem anderen kontinent zu stammen. schönes neues österreich.

bereits am ersten arbeitstag nach in kraft treten der verschärften gesetze kommt es nun zu suchaktionen, bei denen anscheinend die grundrechte für niemanden mehr eine rolle spielen. für die gesuchten nicht und für österreichische staatsbürger*innen ebenso nicht. nackt im bett liegend von zwei polizist*innen beamtshandelt zu werden, ist erniedrigend und verletzend. viel mehr aber verletzt mich die tatsache, dass ich aufgrund dieser amtshandlung erahnen muss, wie es „sonst“ so zu geht. wie oft ist bei solchen suchaufträgen und schubhaftbefehlen jemand dabei, der die geschichte noch erzählen kann?

seit mehr als 20 jahren engagiert sich unsere familie ehrenamtlich für geflüchtete menschen. wir haben schon viele höhen und tiefen erlebt und haben unterschiedlichste grundstimmungen in unserem land bewältigt. das, was sich jetzt anzubahnen scheint, ist eine alarmierende entwicklung in richtung xeonophobie und rassismus von amts wegen. es wird finster und kalt in unserem land.

„für uns sind die gesetze die basis, auf der wir handeln. wenn die gesetze ihrer meinung nach falsch sind, dann sollen sich die bürger dagegen einsetzen“, meinte der abteilungsinspektor der zuständigen polizeiwachstube. er ist aber der überzeugung, dass alles rechtens war, kann andererseits eventuell verstehen, wenn „sie sich beschweren möchten“. der dienststellenleiter konnte mir nur einen verhaftungsauftrag des BFA (bundesamt für fremdenwesen und asyl) vorzeigen, welcher auf den namen des asylwerbers lautet.

für unser haus, für meine frau und mich, gab es also keinen richterlichen durchsuchungsbefehl. das bedeutet, dass sowohl das nicht gestattete betreten des grundstücks durch ein verriegeltes gartentor, sowie das unbefugte eintreten in das haus und die unzulässige durchsuchung aller räume in allen stockwerken in keinster weise rechtlich gedeckt war!

ich will in diesem fall den polzist*innen nicht bewusst bösen willen unterstellen, muss mich aber fragen, wie es um meine grundrechte bestellt ist, wenn solches passieren kann. darf das noch wahr sein???

plötzlich wirst du
von der polizei im schlafzimmer geweckt

foto: © bernhard jenny (im redaktionellen zusammenhang honorarfrei)

gartentor_IMG_1179

durch dieses verriegelte gartentor mussten die polizist*innen ohne richterlichen durchsuchungsbefehl auf das grundstück eindringen, um dann das ganze haus zu durchsuchen!

 

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Über bernhardjenny

kommunikationsgestalter mein unternehmen: jennycolombo.com blogger, medienkünstler, autor, erwachsenenbildner salzburg - wien

29 Kommentare

  1. Unerhört. Vielleicht machen sie jetzt noch „Gefahr im Verzug“ geltend, um das Eindringen zu rechtfertigen.

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    • ja. es war wirklich unerhört!

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      • Michi Baum

        gleiche situation bei mir vor einem jahr- polizisten im schlafzimmer ohne durchsuchungsbefehl
        wir nackt- haustüre war offen als argument (20jähriger sohn 18-jährige tochter kommen oft spät-daher offen)
        in der nähe wurde ein kleinlaster mit flüchtlingen aufgefunden und polizeihund hat sie zu unserem haus geführt
        wir haben auch einen hund der lautgebellt hat da standen sie schon im schlafzimmer
        keine entschuldigung nichts nur der hinweis die türe zu versperren nice

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  2. Servus Bernhard!

    Das ist eine große Sauerei und so mir nichts dir nichts darf auch die Polizei nicht einfach so ins Haus.Und dann auch noch im Bett – null Fingerspitzengefühl und einfach nur beschämend.

    Und diese ganze Bewegung nach rechts macht langsam Angst.Rassismus scheint immer salonfähiger zu werden, das verschärfte Fremdenrecht wird den Radikalen wohl sehr gut gefallen. Umso schöner, dass es Leute wie dich gibt, die das aufzeigen! Danke dafür!

    Entrüstete Grüße
    Horst

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  3. Angela Lindner

    Ich habe auch einen Freund, der ist geduldet, weil er staatenlos ist….
    Was heißt das wohl für den?

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  4. sonjaschiff

    Total entsetzt! Ich wäre so erschrocken, ich hätte wahrscheinlich um mein Leben geschrien. Sauerei! Eigentlich unpackbar!

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    • ja sonja, ich bin auch immer noch fertig, weil der schrecken tief sitzt. im bett liegend beamtshandelt zu werden ist erniedrigend, das spüre ich jetzt mit zeitlicher distanz noch viel stärker. es gab keinen grund, warum mich die polizist*innen so behandelt haben.

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  5. Auf jeden Fall Erfolg versprechende Mittel gegen diese Verfassungs- und Menschenrechtsverletzter machen!

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  6. vinybeats

    ihr beschwert euch über die polizei? über die polizei? auweia. was stimmt denn mit euch nicht….?

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    • Ich fürchte, das ist ernst gemeint?

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    • Wenn es nicht polemisch sein sollte: nein, ich würde mich über die Polizei an sich nicht beschweren, die machen grundsätzlich gute Arbeit.Und im Vergleich zu anderen Staaten geht es recht gut damit.

      Aber im konkreten Fall haben sie sich einfach unmenschlich und gefühllos verhalten – un darüber beschwere ich mich.

      Zum (zukünftig zu befürchtenden) Umgang mit Flüchtlingen möchte ich jetzt lieber nicht näher nachdenken, denn da würde mir ganz schlecht…

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  7. anonyma

    wenn der asylwerber hauptwohnsitzgemeldet ist, braucht die polizei keinen durchsuchungsbefehl, um in seine hauptwohnsitzbleibe einzudringen, um ihn auf die wachstube mitzunehmen.
    da ist es wurst, ob du eigentümer bist. du hast schließlich mindestens ein zimmer „vermietet“ oder die Nutzung überlassen, was auch wie ein hauptmietvertrag ist. somit hast du als eigentümer nichts zu melden.
    einzig der asylwerber könnte sich darüber beschweren, dass die polizei in sein „vermietetes“ haus hineingegangen ist. beschwerde ist aber auch nutzlos, weil durch gefahr in verzug (fluchtgefahr des asylwerbers) darf die polizei auch die wohnungstüre aufbrechen.

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  8. EvaP

    „Gefahr im Verzug?????“ „GEFAHR im Verzug??????“
    Spätestens bei diesem Satz müsste doch jeder Mensch die Widersinnigkeit, Irrationalität, Sinnfreiheit dieser Aktionen begreifen.
    Ich sehe hier schon eine große GEFAHR und ich fürchte mich vor dieser GEFAHR, es ist die Gefahr der Verrohung, der Aussetzung von Menschlichkeit und Menschenfreundlichkeit und Mitgefühl.
    Und ich fühle mit jedem, dem so etwas passiert.

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  9. Raji

    Viel Lärm um Nichts.
    §35 BFA-VG:
    (1) Ist auf Grund bestimmter Tatsachen anzunehmen, dass sich ein Fremder, gegen den ein Festnahmeauftrag erlassen worden ist oder Schubhaft verhängt werden soll, in bestimmten Räumlichkeiten aufhält, kann das Bundesamt, sofern es zur Durchsetzung des Festnahmeauftrages oder zur Vollstreckung des Schubhaftbescheides erforderlich erscheint, den Organen des öffentlichen Sicherheitsdienstes den Auftrag erteilen, die Räumlichkeiten zu betreten und zu durchsuchen.

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    • Florian Fürhapter

      versteh ich dich richtig, dass du an dem vorgehen der polizei in diesem fall nichts auszusetzen hast?

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    • Camilo Cienfuegos

      Ganz ohne Paragrafen: Mir sind Polizisten im Schlafzimmer lieber als Einbrecher. Die lassen nichts mitgehen und stellen nur Fragen. Oder gibt es in Österreich keine Kriminalität. Hier in Deutschland sponsort der Staat bereits einbruchsichere Türen. – Ich verstehe dass Ärger & Wut hervorgerufen wurde. – Dennoch der Hinweis, dass die Haustüre abgeschlossen werden sollte ist nicht falsch. Ich gehe auch davon aus, dass die Türe ein Schloss hat & Beim Schlüsseldienst gibt´s Nachschlüssel für die Kinder !

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  10. Hat dies auf Susannah Winter rebloggt und kommentierte:
    Ich reblogge hier nur sehr selten, aber was gerade in Österreich passiert, der laut gefeierte Rechtsruck, der zunehmende Fremdenhass, ist wichtig genug. Bernhardjenny bloggt darüber, wie zwei Polizisten ohne Befugnis in sein Schlafzimmer eindrangen, auf Suche nach einem Asylbewerber.

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  11. Senia

    Es gab schon mal solch ein Gehabe während der NAZI ZEIT! Da wurden die Türen eingetreten oder man verschaffte sich Zugang. Dann wurden die Juden herausgeholt und deportiert! Irgendwie erinnert mich dein Erleben daran!

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  12. elisabethpenzias

    Trauriges österreichisches Wahlergebnis, noch traurigeres Faktum eines „verschärften Sicherheitsgesetzes“ (wer sich am meisten fürchtet in diesem Land ist wohl unser derzeit noch amtierender Innenminister) und am allertraurigsten: Der kommende Innenminister und die in Aussicht stehende Regierung fürchten sich noch mehr und nachhaltig vor Menschen, die um die halbe Welt gekommen sind, zu Fuß, in Kofferräume gepfercht oder auf kaputten Booten übers Meer gebracht. Diese Menschen haben nichts falsch gemacht, sie sind nur am falschen Ort auf die Welt gekommen und wollten Not, Elend und Gewalt hinter sich lassen. Viele Jugendliche sind darunter, die von ihren Eltern in eine bessere Zukunft geschickt wurden, von Eltern, die sich selbst für eine Flucht zu schwach und zu mittellos halten. Damit haben gewissenlose Kriminelle unendlich viel Geld gemacht, das wieder in Waffen und kriminelle Aktionen investiert wird. Alle, die sich jetzt freuen, dass diese Flut an Hierher Gelaufenen mit Zurückweise – und Abschiebegesetzen „eingedämmt“ werden, sitzen (für sich selbst gesehen) am falschen Dampfer. Ihre Angst wird größer, statt kleiner werden, dicke Zäune sind für Menschen in Not nicht unüberwindbar und Mittelmeer- Routen lassen sich definitiv nicht schließen. Wegschauen und zittern ist keine Beruhigung ! Wir leben hier in der zumindest zweiten Generation nach der Nazi- Zeit. Wir sind ohne Angst groß geworden, wir haben ausreden dürfen in unserer Kindheit und lassen unsere Kinder ausreden, wir sind im Wissen um unsere Menschen- und Bürgerrechte großgeworden, wir sind heute, was man mündig nennt, und wir machen Gebrauch von unserem Wahlrecht. Manche verwechseln die Aussicht auf eine autoritäre Regierung und eine untergriffige, menschenverachtende Staatsgewalt vielleicht mit Aussicht auf Schutz ? Was und wen schützen Gewalt und Übergriffigkeit? Wer gilt als vorausblickender und weiser Souverän in der Geschichte ? Geistig verwirrte Machthaber wie HItler, Stalin, Idi Amin oder Nero in Rom, die mit der Angst der Unterdrückung, mit der Verrohung der Mitmenschen, mit einem Polizeiapparat, der Gefühllosigkeit vorgibt? Ich glaube nicht, dass es so einfach ist, Menschen wie unsere Generationen und die von uns ins Leben begleiteten Nachfolgegenerationen nach rechts umzudrehen. Seit jeder vom Rechtsruck redet, davor warnt – oder dafür schwärmt ? bin ich fast ausschließlich mit Menschen im Gespräch, die denken wie bernhardjenny, die Geflüchtete zu ihrem Alltag und zu ihren FreundInnen zählen, die Anstrengungen auf sich nehmen, um denen, die um Schutz angesucht haben, zu einem neuen Lebensmittelpunkt, zu Arbeitsperspektiven und zu ein bisschen Lebensfreude verhelfen. Das geht ohne Angst, ohne Aggression und ohne Neid auf Mindestsicherung oder Grundversorgungs- Beträge. Es gibt sie überall, auch unter Beamten, Beamtinnen und Mitarbeitern der Polizei und der Gerichte, die Menschen mit Gewissen und reflektierten Ansichten. Vielleicht sind sie nicht unter den Lauten und Übereifrigen, die früh am Morgen in private Wohnhäuser eindringen und am Bett stehend die Hilflosigkeit der Überraschten ausnutzen – aber sie sind da und sie fürchten sich nicht. Ich fahre morgen zu einer Jahresklausur solcher Zeitgenossen, Menschen, die seit vielen Jahren ein buntes Netzwerk von über 70 Nationalitäten darstellen und pflegen .. und das ist nur eines von vielen Netzwerken, Initiativen u.ä., die zu meinem Leben gehören und an die ich stärker glaube als an die 10, die sich dieser Tage eine möglichst düstere Welt ausmalen, die sie mit Druck und Nachdruck „regieren müssen“ … tut mir leid, bernhardjenny, ich bin zu wortlang geworden und wollte eigentlich nur schreiben, dass ich mich genauso wie Du fühlen tät… aber nicht ohne die sichere Gewissheit, dass es die anderen gibt, an denen wir Mass nehmen können … ich muss nicht von Mandela, von Ghandi oder M.L.King schreiben, es genügen Menschen unter uns, wie William Kentridge, Seyran Ates oder Österreicherinnen wie Barbara Coudenhove-Kalergi, Michaijl Genner, Georg Bürstmayr und die vielen Mitmenschen, die täglich andere unterstützen, hier in Österreich Fuss fassen zu können …. trotz allem. Herzliche Grüße aus Klosterneuburg !

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    • Ja, ist sehr lange geworden! Aber ich habe mit Freude (wenn man das im Zusammenhang mit dem Auslöser dieses Artikels sagen kann) bis zu Ende gelesen. Es ist schön, dass es solche Menschen gibt. Menschen, die das Menschsein nicht vergessen und sich für Leute einsetzen, die einfach das Pech hatten, in einem Kriegsgebiet auf die Welt gekommen zu sein.Diese unglaubliche Überheblichkeit, Arroganz und Unmenschlichkeit zu vieler Österreicher (und vieler anderer Europäer) beginnt wirklich massiv zu nerven. Als ob es ihr Verdienst wäre, in einem so schönen und friedlichen Land geboren zu sein.

      Danke für deine Worte!

      Lg, Horst

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    • danke elisabeth, für die länge brauchst du dich nicht zu entschuldigen, es ist berührend, deine motivation zu spüren. ich bin ganz bei dir, dass wir täglich gefordert sind, gegen die rassistische politik aufzustehen und dazu gehört natürlich der positiv motivierte und motivierende umgang mit menschen in offenen netzwerken und projekten. es geht gerade in zeiten der enge und kälte um öffnung und wärme. für mich geht es auch nicht nur um widerstand gegen die repression, sondern auch um aktives handeln, ohne zu fragen, was erlaubt ist und was nicht. beides ist unverzichtbar.

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  13. Hasan

    Warum ist deine Haustüre eigentlich nicht versperrt? Da kann man eigentlich froh sein, wenn “nur“ die Polizei kommt… siehe seekirchen vor wenigen Tagen…

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