empörung und fassungslosigkeit ist zuwenig

harald dobernig foto: bernhard jenny

einerseits ist klar, was dobernig mit seinen sagern über die „richtigen kärntner“ und seinen angriffen auf die österreichischen slowenen bewirken will. ablenkung von all dem korruptionsdreck in dem die fpk und co versinken. aber andererseits kann es nicht sein, dass derartig faschistische entgleisungen folgenlos bleiben.

„empörung und fassungslosigkeit“ wird zuwenig sein. protokollarische distanzierungen, aufforderungen zur entschuldigung und dergleichen sind hier viel zu wenig.

egal wie diese attacke taktisch bewusst eingesetzt oder weniger bewusst herausgerutscht ist, sie entspringt rechtsextremen machtphantasien, die nicht hinzunehmen sind.

solange dobernig auch nur ein einziges politisches amt innehat, muss für ALLE politisch bewussten das ende jedes protokolls gelten. hier kann nur eindeutige aus- und abgrenzung richtig sein. es gibt nur ein einziges verhalten gegenüber nazis:

aufstehen und gehen.

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Über bernhardjenny

kommunikationsgestalter mein unternehmen: jennycolombo.com blogger, medienkünstler, autor, erwachsenenbildner salzburg - wien

3 Kommentare

  1. Wer hat bei denen die ein politisches Amt innehaben das dazu nötige Format?

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  2. Der ist selbst slawischer Abstammung der Dobernig. Vielleicht braucht es aber wahre Kärntner wie einst der Jörg um die braunen zu besänftigen.

    http://www.blogplus.at/2012/10/harald-dobernig-im-kampf-gegen-die-eigenen-wurzeln/

    LG
    Safet von blogplus,at

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  3. antwort des grünen landessprechers vom 12.10.12

    Lieber Bernhard Jenny,

    danke für den Link zu ihrem Blogartikel, dem ich inhaltlich größtenteils zustimme. Die angesprochenen Aussagen von Harald Dobernig sind unter keinen Umständen zu akzeptieren und für ein Regierungsmitglied völlig untragbar – daher haben wir auch sofort seinen Rücktritt gefordert. Leider ist es uns derzeit nicht möglich, diesen Rücktritt zu erzwingen. Wir hoffen, dass sich das nach den Neuwahlen ändern wird.

    In einem Punkt kann ich ihnen jedoch nicht zustimmen: Die Lösung kann nicht sein, aufzustehen und zu gehen. So sehr ich die Wut, den Ärger und die Fassungslosigkeit über die momentanen Zustände nachvollziehen kann, so werden wir nicht aufstehen und gehen, sondern bleiben und weiterkämpfen.

    Denn „aufstehen und gehen“ – das ist momentan der Weg der FPK, wenn sie bei jeder anberaumten Sonderlandtagssitzung aufsteht, den Landtag verlässt, demokratische Mehrheiten im Landtag ignoriert und damit Neuwahlen verhindert. Ganz im Gegenteil dazu werden wir bleiben und alles dafür tun, dass in Zukunft Aussagen wie jene von Harald Dobernig nicht mehr möglich sein werden.

    Mit besten Grüßen,

    Frank Frey

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