uch! ach! blasphemie!

foto: bernhard jenny

foto: bernhard jenny

der aktuelle fall der blasphemie-anzeige gegen ulrich seidl zeigt, wie schnell die fundamentalistischen reflexe auch hier in unseren ländern funktionieren. damit ist dringend abzufahren.

religionsfreiheit impliziert auch, dass niemand das recht hat, anderen ihre meinung zu verbieten. alle müssen sich frei über religiöse inhalte, symbole und bilder ausdrücken, sie darstellen oder in kontext stellen dürfen.

wer geschichten erzählt, filme dreht oder fotos macht soll wie alle anderen auch immer auch dann frei sein, wenn es um jene inhalte geht, die fundamentalisten tabuisieren wollen. was pussy riots in russland erleben müssen macht offensichtlich manchen fundis lust auf mehr.

freundInnen, diese zeiten sind hoffentlich vorbei. wenn nur ein fünckchen aufklärung über ist, dann sind blasphemiegesetze umgehend ersatzlos zu streichen.

blasphemie ist ein tatbestand alter zeiten.
das mittlelalter sollte überwunden sein.

___
btw: meine göttInnen (sofern es sie gibt) vertragen es, gelästert zu werden 😉

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3 Kommentare

  1. „fünckchen“ – soll das ein kleiner Funke sein oder entgeht mir hier etwas? Ansonsten trifft der Artikel voll den Kern der Sache. Passt irgendwie zur aktuellen Missbrauchsdebatte. Nur von der Gegenrichtung aus betrachtet…

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