claudia schmied neue trackshittaz frontsängerin?

claudia schmied neue trackshittaz frontsängerin?

es gibt peinlichkeiten die wehtun.
es gibt peinlichkeiten die nicht nur wehtun, sondern schon den offenbarungseid in sachen kultureller mittellosigkeit bedeuten.

wenn es stimmt, wenn es wirklich stimmt, dass die reformvorschläge der regierung darin gipfeln, dass wir nun auch zu den volks- und hauptschullehrerInnen „professor“ sagen, dann ist das das schulpolitische schwarze loch.

da gibt es wirklich nichts mehr zu sagen.
gratulation.
diese reformfreudigkeit macht mich sprachlos.

woki mit dein popo war also doch nicht das schlimmste.
die regierung schafft es noch tiefer.
viel tiefer.

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Über bernhardjenny

kommunikationsgestalter mein unternehmen: jennycolombo.com blogger, medienkünstler, autor, erwachsenenbildner salzburg - wien

5 Kommentare

  1. Typische Vorgehensweise. Wenn man nichts verbessern kann, ändert man ein paar Namen und Bezeichnungen und täuscht damit über die eigene Unfähig- und Untätigkeit hinweg.

    Was kostet eigentlich diese Änderung?

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  2. Bin selbst ein Prof

    Der Kaiser hat doch den Gymnasiallehrern so mal den Titel gegeben, um sich eine Gehaltserhöhung zu ersparen. So doof, dies anzunehmen, waren damals die Lehrer. Ob sie heute auch noch so doof sind, hoffe ich zu bezweifeln. Aber vielleicht klappst. Dann hat sich der Schmäh ausgezahlt.

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  3. und die Krankenschwestern werden dann Frau Primar genannt,
    und die Arbeiter Manager
    und die Arbeitslosen Angestellte
    das erspart uns dann viiiiieeeeel Geld.
    Ein Jammer.

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  4. seit mi habe ich nun – u.a. auch aufgrund dieses blogeintrags – mit zahlreichen „betroffenen“ (=lehrerInnen) diskutiert. selbstverständlich ist in dem von schmied präsentierten paket mehr enthalten, als der „prof.“

    um das positive nicht ausser acht zu lassen: gleiche bezahlung für alle lehrerInnen, egal ob volks-, haupt-, mittelschule oder gym. das wäre schon mal der richtige ansatz. aber da gehören auch die kinergartenpädagogInnen auch noch dazu. und es sollte ein wirkliche gleichstellung sein, dh. eine gleiche ausbildung für alle.

    dann fehlt nur noch die nächste konsequenz: die gleiche grundschule für ALLE.

    und nicht zu vergessen: die inhaltliche reform:
    ein GRUNDSÄTZLICHES umdenken in den schulen tut dringend not! schulen, die menschen das wesentliche lehren, nicht irgendwelche veralteten lehrplaninhalte aus dem jahre schnee.
    um demokratische, tolerante, offene, kulturell geformte und zu eigenem entwickeln und schaffen befähigte menschen zu ermöglichen, muss der balast der alten vorstellungen abgeworfen werden.

    anstelle einer vision, einer lust auf weiter forschen, leben und arbeiten wird unseren schülerInnen derzeit das gegenteil beigebracht: duckmausertum, autoritätsgläubigkeit, standardisierte leistungsüberprüfung.

    das ist (lebens-)lustfeindlich und definitiv zum abgewöhnen.

    wenn heute menschen nach der schule noch weiter lust auf bildung haben, dann TROTZ der schule und nicht WEGEN der schule… schule ist vielerorts noch immer das biotop, wo sich kleingeister wohlfühlen.

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  5. Dkfm. Gerhard Wolf

    wenn es stimmt, was der kurier berichtet hat, nämlich die mathematikbeispiele für die zentralmatura, kann ich nur sagen, viel tiefer geht es nicht, die nivellierung nach unten nimmt enorme maße an. Frau Minister, soll ich Ihnen die beispiele senden, die wir 1951 zur matura bekamen?

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