kultur begreift die unaufhaltsamkeit von veränderung.

es ist tatsächlich nochmal ein quantensprung, das fertige buch haptisch wahrnehmen zu können: klar haben wir in der vorbereitung des projekts die texte bereits gelesen, und fanden sie damals schon horizonterweiternd. aber dennoch – nennt mich „alt“ – ist der text im blättern, im „begreifen“ nochmal etwas anderes. das ist mit der rein digitalen lektüre nicht zu vergleichen. ich kann euch jedenfalls diese tollen impulse in „don´t tell show“ nur empfehlen!

zitat aus dem geleitwort des vorstands der ARGEkultur in salzburg:

die ARGEkultur vereint menschen, egal welcher herkunft und über generationen hinweg: von den zeitzeug*innen der gründung über solche, die in der ARGEkultur tatsächlich aufgewachsen sind oder mit ihren babies im arm schon mal im kampf um kulturelle freiräume das kulturgelände besetzt haben, bis hin zu jenen, die erst die heutige ARGE kennen und sie als ausgangspunkt für die wachsende zukunft begreifen. hier wird philosophiert, genossen und entspannt, hier wird kultur gelebt und inhaliert, hier wird neues, unbekanntes ausprobiert und werden wege samt irrwegen gefunden, hier wird mal frech gemotzt und dann wieder fein verwoben.

zum 40-jahr-jubiläum erschien es uns als vorstand der ARGEkultur wichtig, uns auf die suche nach den heutigen visionen und bildern zu machen, die uns faszinieren und antreiben, die selbst dann, wenn sie das unausweichliche schicksal der reduktion erfahren sollten, immer noch konkrete möglichkeitsräume zur folge haben können. dazu ist es wesentlich, grenzen zu öffnen, blicke zu weiten und in austausch zu treten. dieses buch ist das greifbare ergebnis unserer suche nach stets neuen wegen. kultur braucht mut zum wagnis. kultur begreift die unaufhaltsamkeit von veränderung. mit einem ort wie der ARGEkultur bleibt alles anders.

alice krenn, bernhard jenny, claudia seiser, mark schneider, sabine stadler

zum buch:

don´t tell – show!

7 impulse zur zukunft der kultur
herausgegeben von

theresa seraphin, sebastian linz und dem verein argekultur
müry salzmann verlag

allenthalben wird im kulturbetrieb die forderung laut, gesellschaftliche werte nicht nur auf bühnen, in texten und kunstwerken zu verhandeln, sondern diese in der konkreten kulturarbeit, auf der hinterbühne quasi, zu zeigen und in die tat umzusetzen: „don‘t tell – show!“

anlässlich seines 40-jährigen jubiläums blickt der salzburger verein argekultur in die zukunft und hat neun expertinnen und experten aus österreich, der schweiz und deutschland eingeladen, richtungsweisende prognosen zur kulturarbeit zu wagen.

diskutiert werden fragen der repräsentation, geschlechtergerechtigkeit und diversität ebenso wie die forderung nach ökologisch nachhaltiger kulturarbeit, neuen modellen von leitung, digitalisierung und dem ende prekärer beschäftigungsverhältnisse – kurzerhand die brennenden themen im kunstbetrieb.

diese fibel sei allen anempfohlen, denen die kultur am herzen liegt, heute schon und erst recht morgen.

mit texten von michelle akanji, sebastian brünger, juliane hahn, sophie kara, tina lorenz, sara ostertag, ivana pilic, anne wiederhold-daryanavard, karl zechenter

80 Seiten, 11.5×18 cm broschiert
ISBN 978-3-99014-220-2
€ 19:00
hier zu bestellen

Autor: bernhardjenny

kommunikationsgestalter meine unternehmen: jennycolombo.com, conSalis.at blogger, medienkünstler, autor, erwachsenenbildner salzburg - wien

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